Dienstag, 24. Januar 2017
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Fonic All-Net Flat im Test – Erfahrungen mit der Prepaid-Flat

Im nachfolgenden Test dokumentieren wir die von uns gemachten Erfahrungen mit der All-Net Flat von Fonic. Das Besondere an der Flat für alle Netze ist vor allem die Abrechnungsmethode. Fonic verkauft seine Allnet Flat als Prepaid-Karte, so dass sich der ohne feste Laufzeit zu Stande kommende Vertrag besonders flexibel nutzen lässt. Wie gut sich die …

Bewertung (Einschätzung der Redaktion)

Basisleistungen
Zusatzleistungen
Netzqualität
Preis
Kundenservice (laut DISQ Studie *)

Testurteil: gut

Fazit: Die Fonic All-Net Flat kann im Test vor allem mit der flexiblen Nutzbarkeit (Prepaid) und dem Preis überzeugen.

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Im nachfolgenden Test dokumentieren wir die von uns gemachten Erfahrungen mit der All-Net Flat von Fonic. Das Besondere an der Flat für alle Netze ist vor allem die Abrechnungsmethode. Fonic verkauft seine Allnet Flat als Prepaid-Karte, so dass sich der ohne feste Laufzeit zu Stande kommende Vertrag besonders flexibel nutzen lässt. Wie gut sich die Prepaid-Option zu- und abbuchen lässt, wie schnell die Freischaltung der SIM-Karte erfolgte und wie sich das Fonic Kundenportal nutzen lässt zeigt der Testbericht. Darüber hinaus fließen natürlich auch die (subjektiv) wahrgenommene Sprachqualität im O2 Netz sowie die gemessene Geschwindigkeit der UMTS Datenflat eine Rolle bei der Bewertung des Angebots. Die für den Fonic Erfahrungsbericht durchgeführten Anrufe wurden mit einem Android Smartphone, Modell Samsung Galaxy Note 2 durchgeführt. Bei der Messung der Geschwindigkeit der mobilen Internetflatrate haben wir den Huawei LTE Stick E392 genutzt. Hinweis vorweg: Die Einbuchung ins O2 LTE Netz war hiermit leider nicht möglich.

Bestellabwicklung und Freischaltung der SIM-Karte

Fonic Willkommensbrief

Fonic Willkommensbrief mit SIM

Bestellt haben wir die Fonic Prepaid-SIM an einem Dienstag morgen über die Homepage des Mobilfunkanbieters. Zwei Tage später erreichten uns zwei Briefe. Einer davon diente der Überprüfung der Kundendaten, der Andere enthielt die SIM-Karte sowie PIN, PUK die neue Handynummer und die Freischaltungsnummer. Eine Überprüfung der Personalien per PostIdent war nicht erforderlich. Die Angabe einer Bankverbindung im Bestellprozess war obligatorisch. Die Rufnummernmitnahme direkt bei der Bestellung war bei unserem Allnet Flat Test nicht möglich. Die Rufnummernportierung lässt sich bei Fonic erst nachträglich über den Servicebereich auf der Webseite des Anbieters beauftragen. Die Handy SIM-Karte (mit neuer Rufnummer) war bei Zustellung noch nicht aktiviert. Die Freischaltung liess sich im Kundenportal unter “Mein Fonic” mit Hilfe der mitgelieferten Freischaltungsnummer durchführen. Nach Eingabe der sechsstelligen Zahl dauerte es noch etwa zwei Stunden bis die Handy SIM-Karte aktiviert war. Bis dahin hörten wir beim Versuch eine Verbindung aufzubauen den Hinweis: “Ihr aktuelles Guthaben reicht nicht aus um das Gespräch zu führen”. Zudem fand sich im Fonic Kundenportal noch bevor wir tatsächlich telefonieren konnten der etwas irritierende Hinweis: “Die SIM-karte wurde bereits frei geschaltet”. Rund 6 Stunden nach der Eingabe der Freischaltungsnummer erhielten wir eine SMS mit der Information, dass die Fonic All-Net Flat jetzt aktiviert wurde. Die SMS gab dabei gleichzeitig auch den Gültigkeitszeitraum an. Die erste Lastschrift-Abbuchung in Höhe von 9,95 € erfolgte einen Tag nach der Aktivierung. Weitere 3 Tage später wurde die Allnet Flat Grundgebühr in Höhe von 19,95 Euro vom Bankkonto eingezogen.

Fonic Sprach- und Datenverbindungen im Test

Fonic UMTS Geschwindigkeit

Geschwindigkeit der mobilen Internetverbindung

Bei rund einem Dutzend Testanrufen konnten wir innerhalb des Stadtgebietes von Dresden keine Probleme beim Verbindungsaufbau feststellen. Die Sprachqualität war dabei allerdings wechselhaft. Zum Teil kam es zu kleineren Aussetzern. Außerhalb des Stadtgebietes nahmen die Verbindungsaussetzer (gefühlt) etwas zu, was wohl dem etwas schlechteren Empfang geschuldet war. Die Testergebnisse bzgl. Sprachqualität deckten sich damit mit den von uns gemachten Erfahrungen mit der O2 Blue All-in Allnet Flat. Bei gleichem Mobilfunknetz – keine Überraschung. Deutliche Unterschiede zwischen beiden O2 Netz Allnet Flats gab es hingegen in puncto Geschwindigkeit der Datenübertragung. Bei unseren Messungen war mit Fonic im Durchschnitt eine Downloadrate von 5850 KBit/s möglich. Der gemessene Maximalwert lag mit etwas über 7 MBit/s auf dem Niveau der versprochenen Übertragungsrate von 7200 KBit/s. Im Vergleich dazu waren bei der O2 Blue All-in Allnet Flat dank LTE deutlich höhere Bandbreiten möglich. Ins LTE Netz des Mobilfunknetzbetreibers konnten wir uns mit der Fonic SIM aber trotz LTE Stick und 4G Verfügbarkeit nicht einbuchen. Die durchschnittliche Uploadrate per UMTS/HSDPA lag bei Fonic bei 1228 KBit/s. Der Minimalwert lag mit 821 KBit/s deutlich unter einem Megabit pro Sekunde.

Servicebereich und Allnet Flats Optionsbuchung

Fonic Optionswechsel

Fonic Optionswechsel: Allnet Flat zu Classic

Das Kundenportal zur Vertragsverwaltung lässt sich unter der Adresse https://www.fonic.de/meinfonic aufrufen. Das zum Login benötigte Passwort wurde bereits im Bestellprozess vergeben und sollte vom Kunden entsprechend notiert werden. Unter “Mein Fonic” lassen sich die üblichen Funktionen nutzen. Hierzu zählen unter anderem die Bearbeitung der persönlichen Daten (Adresse, Bankverbindung, Telefonbucheintrag etc.) und der Aufruf der Verbindungs- und Rechnungsdaten. Prepaid-Kunden können sich (nach Kündigung) auch eventuell noch vorhandenes Restguthaben auszahlen lassen oder zusätzliches Guthaben aufladen. Ebenfalls über das Kundenmenü möglich ist die Sperrung von 0900-Nummern sowie der SIM-Karte und Bedarf die Bestellung einer Ersatz-SIM. Die nachträgliche Rufnummern-Mitnahme (Portierung) kann über den Menüpunkt “Daten & Einstellungen” beauftragt werden. Darüber hinaus lassen sich unter “Mein Fonic” die gebuchten Optionen verwalten und bei Bedarf kündigen (siehe Bild links). Im Test liess sich die von uns bestellte Fonic Allnet Flat Option mit zwei Mausklicks deaktivieren. Dabei wechselten wir kostenlos in den Grundgebühr freien Fonic Classic Tarif (Prepaid-Option, 9 Cent pro Minute und SMS). Der Tarifwechsel war in unserem Fall nach Ablauf von 30 Tagen möglich (Minimallaufzeit Allnet Flat Option). Sobald der Wechsel vollzogen und der neue Tarif aktiv ist, informiert Fonic Kunden hierüber per SMS. In der Rubrik “Tarif-Optionen” teilt der Handyanbieter zudem auch mit, wann das nächste Mal Guthaben vom Bankkonto abgebucht wird.

Fazit und Bewertung

In Summe erhält die Fonic Prepaid Flat das Testurteil gut (noch). Der Preis und der Basisleistungsumfang der von uns getesteten Fonic All-Net Flat liessen keine Wünsche offen, da im Rahmen einer Aktion nicht nur Anrufe und Datenverbindungen, sondern auch alle SMS bereits im Angebot enthalten waren (ohne Aufpreis). In puncto Zusatzleistungen findet sich hingegen nur Weniges. Anrechnen konnten wir hier nur die sehr flexible Nutzbarkeit. Darüber hinaus sind lediglich die mit 9 Cent recht günstigen Verbindungsentgelte für Anrufe von Deutschland nach Europa, in die USA und nach Kanada (jeweils ins Festnetz) nennenswert. Punktabzug gab es bei der Bewertung für die aufgetretenen Verbindungssetzer (Sprachqualität) im O2 Netz. Verbesserungsbedarf besteht laut DISQ Kundenbefragung auch in puncto Service. Hier ergab sich aus den Erfahrungen der befragten Kunden lediglich ein durchschnittliches Testurteil.

* Deutsches Institut für Servicequalität (DISQ) Studie: Kundenbefragung Mobilfunkanbieter (August 2012)

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